Ein Mann. Ein Wort. Und tausend gute Ideen.

Genug von der Arbeit geredet.
Reden wir mal über mich.

Sie möchten wissen, wer hinter christophschmid.com steckt? Dann sind Sie hier richtig. Lernen Sie mich kennen. Auf nur einer Seite – von einer ganz anderen Seite. Hier poste ich alles, was Sie schon immer über mich wissen wollten. Oder auch nicht. Viel Spaß dabei.

Die kleine Selbstdarstellung

Ob beim Online-Dating oder für den Lebenslauf: Über sich selbst zu schreiben ist immer eine besonders schwierige Aufgabe. Obwohl ich täglich alles dafür tue, meine Kunden im besten Licht erscheinen zu lassen, ist die Vermarktung der eigenen Person eine etwas delikate Angelegenheit. Wie beschreibt man seine Fähigkeiten, ohne einen selbstgefälligen Eindruck zu machen? Was gibt man von sich preis, ohne exhibitionistisch zu wirken?

„Wie beschreibt man seine Fähigkeiten, ohne einen selbstgefälligen Eindruck zu machen? Was gibt man von sich preis, ohne exhibitionistisch zu wirken?“

„Ich habe mich dazu entschlossen, auf dieser Seite einfach all das zu posten, was mir wichtig erscheint und mich als Person ausmacht – ganz so, als würde ich es einer Freundin oder einem Freund erzählen.“

Es kommt von Herzen

Ich habe mich deshalb dazu entschlossen, auf dieser Seite einfach all das zu posten, was mir wichtig erscheint und mich als Person ausmacht – ganz so, als würde ich es einer Freundin oder einem Freund erzählen. So können Sie sich am besten ein Bild von mir machen. Lesen Sie einfach das, was Sie interessiert und überspringen Sie den Rest. Alles, was ich schreibe kommt von Herzen – aber nicht alles ist immer ganz ernst gemeint.

Private Einblicke

Als freiberuflicher Einzelkämpfer ist man ja von Natur aus immer auch ein bisschen privat unterwegs. Schließlich steht man für alles was man tut (oder auch nicht tut) mit seinem guten Namen und kann sich nicht hinter einem Unternehmen „verstecken“. Auch deshalb war mein beruflicher Werdegang immer eng verbunden mit privaten Entscheidungen. Zwangsläufig erhalten sie also an dieser Stelle auch ein paar ganz private Einblicke in mein Leben. Ich verspreche Ihnen: Sie erfahren hier mehr über mich und über das, was mich interessiert, als in jedem tabellarischen Lebenslauf. Den finden Sie ganz am Ende dieser Seite natürlich auch.

Achtung, hier menschelt es!

Sie haben kein Interesse an meiner Person? Sie mögen es nicht, wenn es menschelt? Das ist schade, aber ich trage es mit Fassung. Dann interessieren Sie vielleicht ein paar knallharte Fakten rund um meine Tätigkeit als Grafiker – zum Beispiel wie ich arbeite. Auf den weiteren Seiten meines Internet-Auftritts finden Sie außerdem detaillierte Informationen zu meinen Dienstleistungen. Sollten Sie sich also in erster Linie für meine Arbeit als Grafikdesigner interessieren, empfehle ich Ihnen die Darstellung der Aufgabenfelder Corporate DesignPrint und Online.

Meine Lieblingsorte

Sie haben es vielleicht bereits geahnt – ich bin ein ziemlich rastloser Mensch. Um es positiv zu formulieren: Ich bin immer in Bewegung. Neben zahlreichen Reisen, bin ich in 20 Jahren insgesamt 12 mal umgezogen – manchmal innerhalb desselben Ortes, manchmal in eine andere Stadt, manchmal in ein fremdes Land. Dabei gibt es einige Orte, an die ich immer wieder gerne zurückkehre.

Lüttich(Belgien)

Liège, mon amour

„In der belgischen Stadt Liège – zu Deutsch Lüttich – habe ich von 2005 bis 2012 gelebt. Ich hatte schon immer einen Hang zu Orten, die auf den ersten Blick abstoßend wirken. Lüttich ist hässlich, Lüttich ist roh, Lüttich ist derbe. Aber wenn man hinter die schmutzigen Fassaden schaut, wird man Menschen kennenlernen, die mit Sicherheit zu den herzlichsten dieser Welt gehören. Ich werde meine Zeit dort nie vergessen.“

Haifa (Israel)

Eine Hafenstadt zwischen Tradition und Moderne

„Nach Israel brachte mich die Liebe. Von 2007 bis 2008 lebte ich in Kababir, einem überwiegend von Ahmadiyya-Muslimen bevölkerten Stadtteil Haifas. Diese Liebe ist nicht mehr. Geblieben ist jedoch die Liebe zu einer Stadt, die bei Israel-Reisenden meist gar nicht auf dem Programm steht – zu Unrecht. ‚In Jerusalem wird gebetet, in Tel-Aviv wird gefeiert, in Haifa wird gearbeitet‘ – so sagen die Israelis. Ein Ort, der einen den Nahost-Konflikt größtenteils vergessen lässt.“

Insel Hiddensee

Die Perle der Ostsee

„Bei aller Rastlosigkeit: Manchmal muss man einfach zur Ruhe kommen. Dafür ist Hiddensee für mich der richtige Ort. Kurz nach dem Mauerfall habe ich die Insel zum ersten Mal besucht – und ich bin froh, dass sie eines der wenigen Fleckchen Erde ist, die sich seither kaum verändert haben. Die Zeit scheint dort Zeit stehen geblieben zu sein. Keine Autos, kein Internet, schlechter Handy-Empfang. Was einem bleibt, sind endlose Spaziergänge durch die Dünen- und Heidelandschaft und der Blick aufs Meer.“

Berlin

Mit dem Sonderzug nach Pankow

„Würde sich die Wohnungssuche nicht so schwierig gestalten, wäre ich schon längst in Berlin. Berlin sei cool, Berlin sei wild, Berlin sei inspirierend – so sagen die meisten. Die Wahrheit ist: Berlin ist vor allem arm. Was mich an der Stadt dennoch immer wieder reizt, ist das Gefühl, dass hier Geschichte geschrieben wurde – und immer noch wird.“

Dinge, auf die ich richtig stolz bin

Stolz und Hochmut liegen ja bekanntlich nah beieinander. Es gibt Menschen, die sind stolz auf das, was andere vollbracht haben oder – noch schlimmer – sie schmücken sich gar mit fremden Federn. Ich bin lieber stolz auf Dinge, die ich selbst geleistet habe. Hier sind die vier wichtigsten.

2012–2017

Stolz auf mein Studium der Nahost­wissen­schaften

Neben meiner Arbeit als Grafiker habe ich von 2012 bis 2017 ein Vollzeit­studium der Nahost­wissen­schaften (Nebenfach: Medien- und Kommunikations­wissen­schaften) absolviert.

Das Jahr 2017 war für mich ein ganz besonderes Jahr: Im September schloss ich mein Studium des Nahen Ostens, der arabischen und hebräischen Sprache sowie der Medien- und Kommunikations­wissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erfolgreich ab. Bis dahin war es jedoch ein weiter Weg … Mein Interesse für den Nahen Osten war bereits viele Jahre zuvor geweckt worden, als ich aus privaten Gründen für kurze Zeit in Israel lebte. Abgesehen von meinen ersten persönlichen Erfahrungen mit dem Nahost-Konflikt war mein Israel-Aufenthalt natürlich von all den kulturellen, kulinarischen und sprachlichen Einflüssen der Region geprägt. Doch obwohl Sprachen schon immer mein Steckenpferd waren (siehe auch weiter unten), lernte ich in dieser Zeit gerade einmal zehn Wörter Hebräisch und Arabisch – mit Englisch kam man schließlich überall bestens zurecht. Aber nach meiner Rückkehr nach Belgien war ich „angefixt“. Und es nagte natürlich an meinem Stolz, dass ich im Selbststudium nicht wirklich weiter kam – weder mit Hebräisch noch mit Arabisch.

Es folgten fruchtlose Kurse an der Volkshochschule, die erwartungsgemäß nicht mehr als das vermittelten, was ich ohnehin schon wusste. Im Jahr 2012 wurde ich dann auf den Studiengang der „Nahostwissenschaften“ aufmerksam, und der Entschluss war schnell gefasst – wie so häufig in meinem Leben: Bereits wenige Wochen später fand ich mich in Halle an der Saale wieder und schrieb mich an der Universität ein. Wow, mit 34 Jahren endlich Student. Und was zunächst als bloßer Zeitvertreib neben meiner Arbeit als Grafiker begann, wurde zu meiner großen Leidenschaft. Und trotz Doppelbelastung, 80-Stunden-Woche und zahlreicher schlafloser Nächte beendete ich mein Studium mit der Abschlussnote 1,1 – yes! Während meines Studiums beschäftigte ich mich im Übrigen schwerpunktmäßig mit der Geschichte und dem Einfluss audiovisueller Medien im Nahen Osten – Medien- und Kommunikationswissenschaften war schließlich mein Nebenfach. Wer es ganz genau wissen will, findet nachfolgend eine kleiner Auswahl der Titel meiner Arbeiten aus dieser Zeit.

2002–2018

Stolz auf über 15 Jahre christophschmid.com

Aller Anfang ist schwer – das trifft auch auf die ersten Monate von christophschmid.com zu: Als ich im Jahr 2002 begann, meine Tätigkeit als Grafikdesigner freiberuflich auszuüben, sah es nicht gerade so aus, als hätte die Welt auf mich gewartet.

Im Jahr 2002 – das Platzen der „Dotcom-Blase“ hatte gerade einen kompletten Markt zum Zusammenbruch gebracht – entschied ich als 24-jähriger Web-Designer, das verloren gegangene Vertrauen in die Branche mit seriöser Beratung und ehrlicher Arbeit wieder herzustellen. Ein kühner Plan. Und zugegebenermaßen sah es zu Beginn nicht gerade so aus, als hätte die Welt auf mich gewartet. Die Aufträge waren so rar, dass ich mich in den ersten Monaten mit einem Nebenjob im Call-Center über Wasser halten musste. Aber wie so oft im Leben lohnte es sich auch hier, am Ball zu bleiben und nicht aufzugeben. Und dank Mund-zu-Mund-Propaganda folgten auf die kleinen Aufträgen schon bald größere – und nach etwa einem Jahr saß ich relativ fest im Sattel.

Von Anfang an lag es mir am Herzen, ganz individuell auf die Wünsche und Bedürfnisse meiner Auftraggeberinnen und Auftraggeber einzugehen. Und bis heute schätzen diese die direkte Kommunikation mit einem einzigen Ansprechpartner – ob persönlich, telefonisch oder per E-Mail. In den vergangenen 15 Jahren bin ich mit all den Aufgaben gewachsen, die mir anvertraut wurden. Und so kann ich heute fast sämtliche Dienstleistungen eines Kommunikationsdesigners anbieten – egal ob Corporate Design, Print oder Online. In all diesen Jahren der vertrauensvollen Zusammenarbeit sind viele meiner Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner zu Freundinnen und Freunden geworden. Und ich bin stolz darauf, dass einige davon mir von Anfang an die Treue halten.

1994–1997

Stolz auf meine Arbeit als „rasender Reporter“ während meiner Jugend

Offenbar hatte ich bereits als Kind eine äußerst lebhafte Fantasie und das Schreiben gehörte schon immer zu meinen Hobbys. Das journalistische Arbeiten habe ich bereits in jungen Jahren von der Pike auf gelernt: Als „rasender Reporter“ für die Lokalpresse.

Erst kürzlich hat meine Mutter mir einzelne Seiten eines Drehbuchs überreicht, das ich als Zwölfjähriger mit einer mechanischen Schreibmaschine verfasst habe (einen Computer hatte ich damals noch nicht). Das Werk ist leider nicht vollständig erhalten und über dessen literarischen Wert lässt sich streiten: Es handelte sich um das Drehbuch für eine Telenovela nach mexikanischem Vorbild – Liebe, Laster, Leidenschaft, ein Haufen Intrigen und natürlich auch ein bisschen Sex. Ich war offenbar nicht nur ein sonderbares Kind, sondern auch etwas frühreif. Aber das Schreiben ließ mich auch in den folgenden Jahren nicht los. Und so absolvierte ich mein Schülerpraktikum in der Lokalredaktion der „Wormser Zeitung“. Dies war der Beginn meiner Tätigkeit als „rasender Reporter“. Erst kürzlich sind mir bei einem Umzug die Ordner mit Hunderten Artikeln in die Hände gefallen, die zwischen 1994 und 1997 unter meinem Namen veröffentlicht wurden und die ich seinerzeit sorgfältig ausgeschnitten und abgeheftet habe.

Natürlich waren die Themen meiner Artikel nicht weltbewegend und größtenteils von regionalem Interesse – aber dennoch kann man sagen, dass ich das journalistische Arbeiten in dieser Zeit von der Pike auf gelernt habe. Schließlich gibt es keine härtere Schule als den Lokaljournalismus. Und wenn ich heute die Arbeit von Journalisten beobachte – auch solcher, die für namhafte überregionale Tageszeitungen schreiben –, so würde ich mir wünschen, dass diese die einfachste Grundregel des Journalismus befolgen: nämlich die strikte Trennung von Information und Kommentar. Beides lässt sich heute leider kaum noch auseinanderhalten. Wie dem auch sei: Während meines Studiums der Nahostwissenschaften gab es ein kurzes „Revival“ meiner Arbeit im journalistischen Bereich. Im Rahmen eines Praktikums bei der Zeitschrift Zenith, Deutschlands bekanntestem Magazin für den Nahen Osten und die arabische Welt, durfte ich einige interessante Interviews führen (hier noch eins in englischer Sprache).

1977–2018

Stolz darauf, mir selbst treu geblieben zu sein

Es gibt sie immer im Leben – und sie lauern überall: die notorischen Bedenkenträger, Zweifler und Sorgenmacher, die Bieger und die Brecher, die es alle „nur gut mit einem meinen“, aber uns letztendlich daran hindern, unsere Träume zu verwirklichen.

Wie wir uns selbst wahrnehmen und was wir uns selbst zutrauen, hängt (leider!) ganz wesentlich davon ab, was andere über uns denken. Dumm nur, dass das in der Regel reichlich wenig mit dem zu tun hat, was wir wirklich sind. Und trotzdem beeinflusst uns die Meinung anderer – bewusst oder unbewusst – bei allen kleinen und großen Entscheidungen, die wir tagtäglich treffen. Und so lauern sie überall: die notorischen Bedenkenträger, Zweifler und Sorgenmacher, die Bieger und die Brecher, die es alle „nur gut mit einem meinen“, aber uns letztendlich daran hindern, unsere Träume zu verwirklichen. Deshalb bin ich froh, dass ich mir stets treu geblieben bin und frühzeitig gelernt habe, mich bei allen privaten und beruflichen Entscheidungen in erster Linie auf mich selbst zu verlassen.

Und ja, natürlich bin auch ich dabei gelegentlich auf die Schnauze gefallen. Aber bekanntlich bereut man Dinge, die man falsch gemacht hat, nicht so sehr, wie die, die man gar nicht erst versucht hat. Deshalb bin ich glücklich, dass ich Menschen kennengelernt habe, die mir bei all meinen Plänen den Rücken stärken, statt mich auszubremsen. Menschen, die sagen „Wenn es einer schafft, dann Du!“, statt „Traust Du Dir das wirklich zu?“. Und Menschen, die mich konstruktiv kritisieren, ohne mich zu verurteilen. Diese Menschen kann man an einer Hand abzählen – das macht sie umso wertvoller. Und ich hoffe, dass ich all diesen Menschen ein ebenso guter Freund bin. In jeder Lebenslage.

Sechs Dinge, die Sie wahrscheinlich noch nicht über mich wussten.

Jeder Mensch hat Eigenheiten, die auf andere befremdlich wirken. Von seltsamen Angewohnheiten, komischen Hobbys, bis hin zu dunkelsten Geheimnissen. Hier gebe ich sechs Dinge von mir preis, die Sie bisher (wahrscheinlich) noch nicht wussten. Keine Angst: es ist alles jugendfrei!

Ich bin eine Eule

Was wir alle bereits ahnten, ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen: Im Gegensatz zu den sogenannten „Lerchen“, die bereits am Mittag einen Großteil ihrer Aufgaben abgearbeitet haben, gibt es Menschen, die morgens nur schwer in die Gänge kommen. Diese sogenannten „Eulen“ laufen erst am Abend zur Hochform auf und machen gerne die Nacht zum Tag. Zu dieser Spezies gehöre ich. Deshalb erreichen Sie mich telefonisch vor 12 Uhr mittags eher schlecht, während die Chancen um 2 Uhr nachts gut stehen, dass ich Ihren Anruf entgegennehme.

Keine Nacht ohne Hörschutz

Ich bin extrem lärmempfindlich. Und mit „extrem“ meine ich wirklich extrem. So ziemlich jedes Geräusch reißt mich aus dem Schlaf. Ich werde sogar vom sanften Rascheln meiner eigenen Bettdecke geweckt (ganz zu Schweigen von meinem eigenen Schnarchen). Deshalb habe ich seit über zehn Jahren keine einzige Nacht ohne Ohropax verbracht. Mittlerweile habe ich mich so sehr daran gewöhnt, dass ich selbst dann nicht „ohne“ schlafen kann, wenn überhaupt keine störenden Geräusche wahrnehmbar sind.

Ein grausamer Musikgeschmack

Mein Musikgeschmack war innerhalb meines Freundes- und Bekanntenkreises schon immer höchst umstritten. Und ja, ich gebe es zu: Ich besitze alle Alben von Mariah Carey, Whitney Houston und Céline Dion. Auch kein Witz: Während der Arbeit höre ich gerne Musik von Britney Spears und Christina Aguilera – die Damen machen mir einfach nach wie vor gute Laune. Neu hinzugekommen sind Sarit Hadad und Eden Ben Zaken aus dem israelischen Mainstream-Pop. Zumindest hinsichtlich meines Musikgeschmacks ist die Frauenquote zu 100 Prozent erfüllt.

Ich bin ein Kaffee-Junkie

Seit meiner Jugend bin ich dem Koffein verfallen. Ich meine, mich erinnern zu können, dass meine Mutter (selbst abhängig) mir das braune Gold bereits mit 12 Jahren zum Frühstück einflößte. Sie bestreitet das natürlich. Bis heute trinke ich zehn bis 15 Tassen täglich. Versuchen Sie am besten erst gar nicht, mich vor der dritten Tasse am Morgen anzusprechen – ich wäre vermutlich kaum im Stande, Ihnen zu antworten. Jede Verbindung mit meinen Schlafproblemen ist natürlich ausgeschlossen.

Autofrei durchs Leben

Nach unzähligen Strafzetteln und Bußgeldern verzichte ich seit über zwei Jahren auf ein Auto. Natürlich war ich ein überaus umsichtiger Autofahrer – ich war nur immer zur falschen Zeit am falschen Ort. Nachdem mein Auto innerhalb eines Jahres vier mal abgeschleppt worden war, entwickelte sich mein fahrbarer Untersatz zu einer echten nervlichen Belastung. Und Belastungen braucht ja nun wirklich niemand. Also habe ich mein Auto kurzerhand abgegeben und bin seither nur noch mit Bus und Bahn unterwegs. Und siehe da: es fehlt mir absolut nichts. Erst jetzt wird mir bewusst, wie viel Zeit meines Lebens ich in endlosen Staus auf der A3 verloren habe. Dann nehme ich doch lieber hin und wieder eine Verspätung der Deutschen Bahn in Kauf. Entspannter komme ich trotzdem an.

Pssst … meine geheime Facebook-Regel

Obwohl ich mich als Kommunikationsdesigner schon aus rein beruflichen Gründen mit den sozialen Netzwerken beschäftigen muss, stehe ich Facebook & Co. privat eher skeptisch gegenüber. Der Sinn des Ganzen hat sich mir noch immer nicht so ganz erschlossen. Was Facebook angeht, so halte ich mich bereits seit Jahren an eine einfache Regel: Niemals mehr als 100 „Freunde“. Sobald ich den einhundertundersten Kontakt hinzufüge, muss ein anderer weichen. In der Regel findet sich immer jemand, mit dem oder mit der man schon seit der Kindergartenzeit nicht mehr gesprochen hat.

Meine Lieblingsbeschäftigung

Neben der Arbeit sollte jeder Mensch ein Hobby haben – bestenfalls gleich mehrere. Golf, Briefmarken sammeln, Xylophon spielen oder Origami. Mein Hobby sind Sprachen. Mit zwölf Jahren habe ich mir mit meinem Taschengeld mein erstes Sprachbuch zum Selbststudium gekauft: „Spanisch in 30 Tagen“. Seither ist mein Bücherregal beträchtlich angewachsen.

„Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen“, hat Goethe einmal gesagt. Und das habe ich mir offenbar schon als Kind zu Herzen genommen. Bereits als Zwölfjähriger kaufte ich mir mit meinem Taschengeld mein erstes Sprachbuch: „Spanisch in 30 Tagen“. Außerdem war ich ein großer Fan der Telekolleg-Sendung „Russisch, bitte!“ im Dritten Fernsehprogramm. Aber im Selbststudium stieß ich schnell an meine Grenzen. Deshalb überredete ich meine Physik-Lehrerin (die zuvor in Madrid gelebt hatte) und meine Französisch-Lehrerin (deren Muttersprache Russisch war) dazu, diese Sprachen als Kurse in meiner Schule anzubieten. Nebenbei lernte ich noch ein bisschen Japanisch, wovon leider absolut nichts hängen geblieben ist.

Meine Leidenschaft für Sprachen besteht bis heute. Dabei interessieren mich nicht nur die Sprachen an sich, sondern vor allem auch die verschiedenen Methoden des Fremdsprachenerwerbs. Neben meiner Muttersprache Deutsch, die ich liebe und für eine der schönsten Sprachen der Welt halte, spreche ich fließend Englisch und Französisch. Während meiner Zeit in Belgien habe ich außerdem Niederländisch gelernt. Diese Sprache kann ich – wie auch Spanisch – nach wie vor recht gut verstehen. Meiner aktiven Sprachkompetenz würde allerdings eine Auffrischung guttun. Derzeit vertiefe ich meine an der Universität erworbenen Kenntnisse der hebräischen und der arabischen Sprache – und damit bin ich in meiner Freizeit ziemlich ausgelastet.

Diese Sprachen beherrsche ich fließend in Wort und Schrift.

Meine Kenntnisse der englischen und der französischen Sprache sind fließend bis verhandlungssicher in Wort und Schrift – also ein gutes C1-Niveau nach dem „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen“. Ich habe zudem sieben Jahre im französischsprachigen Teil Belgiens gelebt.

Deutsch

100%

Englisch

90%

Französisch

90%

Diese Sprachen versuche ich zur Zeit auch praktisch anzuwenden.

Hebräisch und Modernes Hocharabisch (also das Arabisch, das zum Beispiel bei „AlJazeera“ gesprochen wird) habe ich an der Universität gelernt. Dort beschäftigten wir uns allerdings hauptsächlich mit dem Übersetzen historischer und religiöser Texte in die deutsche Sprache. Der aktive Sprachgebrauch kam dabei viel (!) zu kurz. Zur Zeit versuche ich, beide Sprachen auch praktisch besser anwenden zu können. Das ist wirklich mühsam, aber es macht mir Spaß!

Hocharabisch

60%

Hebräisch

60%

Diese Fremdsprachen kann ich bei Bedarf reaktivieren.

Spanisch und Niederländisch habe ich bis Niveau B2 gelernt. Ich kann beide Sprachen nach wie vor gut verstehen – zum Beispiel Radio hören oder Zeitung lesen. Zur Reaktivierung meiner aktiven Sprachkompetenz (also Sprechen und Schreiben) würde ich bei Bedarf etwa drei Monate benötigen. Glauben Sie mir: Im Vergleich zu Arabisch und Hebräisch sind die meisten europäischen Sprachen ein Kinderspiel.

Spanisch

40%

Niederländisch

40%

Ich kann auch altmodisch:
mein tabellarischer Lebenslauf

Man glaubt es kaum, aber der klassische Lebenslauf in Tabellenform hat das Internet-Zeitalter überlebt. Und noch immer gehört er zu den „Must-haves“ eines Jeden, der sich beruflich weiterentwickeln möchte. Nachfolgend finden Sie die Stationen meines Lebens in chronologischer Reihenfolge.

1977
Geboren und aufgewachsen bin ich in einem kleinen südhessischen Dorf als Kind eines deutschen Vaters und einer schweizer Mutter. Ich besitze die doppelte Staatsbürgerschaft.
1980–1984

Einen Kindergarten habe ich natürlich auch besucht. Nicht, dass es heißt, mein Lebenslauf weise Lücken auf.

1984–1988

Ich habe die Grundschule in Wattenheim (Ried) besucht. Unser Dorf war klein und es gab nicht viele Kinder. Deshalb wurden jeweils zwei Jahrgangsstufen gleichzeitig in einem Saal von einer einzigen Lehrkraft unterrichtet. Das waren noch Zeiten … „Social Networking“ der ganz klassischen Art – damals noch ohne Facebook, Twitter und Instagram.

1988–1997

1988 wechselte ich auf das „Lessing-Gymnasium Lampertheim (LGL)“. Die Stadt Lampertheim hat außer Spargel nicht viel zu bieten – deshalb war meine Zeit dort so lala … Wie viele andere auch, habe ich versucht, das Beste daraus zu machen. Mannheim war ja nicht weit …

1994

Im Rahmen eines Schülerpraktikums bei der „Wormser Zeitung“ lernte ich die Arbeit in einer Lokalredaktion kennen.

1994–1997

Im Anschluss an mein Schülerpraktikum arbeitete ich drei Jahre lang als „rasender Reporter“ für die „Womser Zeitung“, später auch für die „Südhessische Post“. Auf diese Weise habe ich journalistisches Arbeiten bereits in jungen Jahren von der Pike auf gelernt. Daneben hatte ich noch diverse andere Nebenjobs, zum Beispiel im Supermarkt und als Zeitungsjunge. Sie werden verstehen, dass für die Schule nicht so viel Zeit blieb.

1997

Mein Abitur habe ich seinerzeit mit 2,0 bestanden. Das hört sich zunächst mal gar nicht so schlecht an – aber hätte ich mich damals mehr auf die Schule konzentriert und weniger auf meine zahlreichen Nebenjobs, wäre auch mehr drin gewesen. Sonderlich anspruchsvoll war das Abitur in Hessen jedenfalls nicht.

1997–1998

Mit dem Abitur in der Tasche ging es endlich hinaus in die große weite Welt. Ich kam allerdings nicht weiter als bis in das schöne Bergische Land, wo ich meinen Zivildienst in der Notaufnahme der „St. Lukas Klinik Solingen“ absolvierte. Das war eine tolle Zeit, die ich bis heute in guter Erinnerung behalten habe.

1998–1999
1998 begann ich eine Ausbildung als „Mediengestalter für Digital- und Printmedien“ bei der „BKM Online Medien GmbH“ in Köln. Ein recht kurzes Vergnügen, denn die Ausbildung brach ich bereits nach wenigen Monaten ab. Sagen wir es mal so: Die Ausbildungsinhalte des seinerzeit noch brandneuen Ausbildungsberufs hatten mit „Digital“ nicht sonderlich viel zu tun. Stattdessen lernten wir viel über Gutenberg und die Druckpresse. Wie dem auch sei: Mein Ausbildungsbetrieb übernahm mich direkt als Screendesigner in Festanstellung. Ohne Wenn und Aber – und auch ohne Abschluss.
1999–2000

Von 1999 bis 2000 arbeitete ich als Screendesigner in Festanstellung. Eigentlich in einem einzigen Betrieb – aber irgendwie auch in drei verschiedenen: Erst hieß das Unternehmen „BKM Online Medien GmbH“, dann „Mindfact AG“ und schließlich „Framfab AG“. Ständige Fusionen, Übernahmen und Verkäufe gehörten zur großen Dotcom-Blase dazu.

2000–2002
Im Jahr 2000 gründete ich zusammen mit einigen Kollegen die „snoopmedia GmbH“ in Bonn. Das war zu dieser Zeit ganz schön mutig – die Dotcom-Blase war ja gerade erst geplatzt. Und für mich persönlich kam der Start als „Unternehmer“ ein paar Jahre zu früh – ich war damals erst 22. Deshalb stieg ich nach zwei Jahren wieder aus und entschied mich für meinen eigenen Weg in die Selbständigkeit – nur eben eine Nummer kleiner: als Freiberufler.
2002–heute

Seit dem 1. Juli 2002 arbeite ich ausschließlich freiberuflich. In dieser Zeit habe ich Station in Köln, Lüttich (Belgien), Haifa (Israel), Aachen und Halle an der Saale gemacht. Zurzeit lebe ich in Leipzig, plane aber meinen Umzug nach Berlin. In den letzen 16 Jahren habe ich zahlreiche Projekte für Web und Print realisiert. So war ich von 2005 bis 2015 für den Webhoster „DomainFactory“ aus Ismaning bei München tätig. Über einen Zeitraum von zehn Jahren habe ich das frühere Erscheinungsbild des Unternehmens geprägt und alle Kommunikations- und Werbemittel gestaltet – online und offline. Für die „Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)“ in Berlin habe ich zahlreiche Publikationen (Broschüren, Jahrbücher, Flyer) entworfen. Außerdem war ich zwölf Jahre lang alleinverantwortlich für die grafische Betreuung der viermal jährlich erscheinenden Mitarbeiterzeitung „DGUV intern“.

2012–2017

Von 2012 bis 2017 habe ich neben meiner freiberuflichen Tätigkeit als Kommunikationsdesigner ein Vollzeitstudium der Nahostwissenschaften an der „Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg“ absolviert. Es handelte sich um einen Zwei-Fach-Studiengang. Im Nebenfach habe ich Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert. Falls Sie Interesse habe: Weitere Informationen zu meinem Studium finden Sie weiter oben auf dieser Seite.

2017
Im Rahmen meines Studiums hatte ich das Glück und die Ehre ein Praktikum bei der Zeitschrift „Zenith“ absolvieren zu dürfen. „Zenith“ ist Deutschlands bekanntestes Magazin für den Nahen Osten und die arabische Welt. In dieser Zeit durfte ich – neben anderen redaktionellen Aufgaben – einige interessante Interviews führen (hier noch eins in englischer Sprache).
2017

Im September 2002 habe ich mein Studium an der „Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg“ erfolgreich abgeschlossen (Abschlussnote 1,1 – hervorragende Leistung).

christophschmid.com Update

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